Konkurrenz / Koexistenz

Mit seinen zuerst einmal ausschliesslich persönlich relevanten Seinszuständen versucht der Mensch auf entsprechende soziale, d.h. personen-neutrale Wirkungsdimensionen Einfluss zu nehmen und sucht damit Mitbestimmung und Mitwirkung bei deren beliebig virtueller Gestaltung. Versteht man das Resultat dieses an sich inhaltsleeren sozialdarwinistischen Prozesses als "Wirklichkeit" und für alle massgebende Ordnung, so steht im Hinblick damit die Konkurrenz jedes gegen jeden im Vordergrund. Damit unterschlägt man allerdings

  • den ethischen Aspekt des Seins, der sich in §-Lebenserfüllungsgesetzen, dem G-Glauben an die Bedeutung der Schöpfungsordnung, der H-Hoffnung auf eine mit deren Verständnis verbundenen Möglichkeit zu Lebenserfüllung möglichst vieler, und die L-Liebe für das Sosein seiner selbst und das seiner Nächsten
  • die in Humansystemen auf allen Ebenen vom menschlichen Körper, dem reellen Menschen, in seinen Beziehungen, Gruppen, Teams, Kollektivs, Nationen, Kulturen und der Menschheit als Ganzes zur Nachhaltigkeit unabdingbar in der Lebenszeit zu erfüllenden neun Grundfunktionen F1-9.

Damit geht es um die Ethik der Funktionserfüllung, der Lebenserfüllung möglichst vieler in der Koexistenz also. Wer der blinden, unempfindsamen und verantwortungslosen Konkurrenz das Wort redet, wird zur Rechtfertigung die lebenswirklichkeitsbezogene Ethik philosophisch beliebig postnormal zerreden und Aufgaben- und Funktionserfüllung als Einschränkung der Freiheit zur Beliebigkeit lächerlich machen und intellektuell diskreditieren...

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