Erfolgsbericht über die Vertragsanwendung

Wir alle brauchen nach einem geregelten Zusammenwirken, nach getaner Arbeit und der Auseinandersetzung darüber noch Zeit, um die Bedeutung unsere eigenen Funktionen im Zusammenspiel mit andern und die Wirkungen bei deren Erfüllung zu erkennen. Nur dann können wir am Wirkungsverständnis in unserem Tun und Lassen ethisch wachsen. Erst aus dieser eigenen, dafür notwendigen inneren Arbeit der Reflexion heraus macht es Sinn, mit den Beteiligten und Betroffenen darüber zu reden.

Nicht das Reden an sich ist jedoch wichtig, sondern dass man es als Mittel dazu nutzt, gegenseitig von erschöpfenden zu lebenserfüllenden Beziehungen zu gelangen! Dazu heisst es auf die Frage der Gesetzesgelehrter an Jesus, welches denn das grösste Gebot in dem Gesetz sei in Matthäus 22 37Er aber sprach zu ihm: `Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. 38Dies ist das grösste und erste Gebot. 39Das zweite aber ist ihm gleich: `Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Es ist doch offensichtlich, dass Sie nicht ihren Erschöpfungszustand sondern ihren Erfüllungszustand lieben, ausser sie seien ein Masochist. Also wäre es doch konsequent, auch nicht ihre Mitmenschen erschöpfen, sie damit klein machend grösser scheinen zu wollen, ausser Sie seien ein Sadist. Damit ist doch auch klar, dass sich die Liebe zum Schöpfer in der Erfüllung des von ihm erhaltenen Lebens, nicht in seiner sinnlosen Erschöpfung ausdrücken sollte...

Nur indem man also den Nächsten entsprechend liebt wie sich selbst kann das gegenseitige Verständnis und Vertrauen wachsen. Das braucht keine Rhetorik sondern die Achtsamkeit über den eigenen Erschöpfungszustand und den anderer, und das Verständnis, wie damit umgegangen werden soll. Unsere Funktionen innerlich einzuordnen ist genauso wichtig, wie den äusseren Lebensraum zu ordnen. Wer die Wichtigkeit dieser Achtsamkeit einsieht, wird in seinen Zweierbeziehungen daran arbeiten, denn nur so können sie sich erfüllen.

Aus der gleichen, auf die Lebenserfüllung möglichst vieler Beteiligter und Betroffener gerichteten konstruktiven Grundeinstellung ergeben sich folgende Fragen zum Erfolg geregelter Beziehungen. Dabei geht es primär um die Funktionen F1-9 und erst nachdem man damit mindestens einen Schritt gegangen ist, sekundär um ethische Aspekte. Diese Aspekte, z.B. die umfassende Wahrheit können niemals hinreichend Substitution oder notwendige Vorbedingung für den eigenen Weg sein, wie das m-Intellektuelle meinen fordern und verbreiten zu müssen:

Das Leben lässt sich nicht ungestraft auf die Rm-Wissensarbeit zu dessen allgemeiner Regelung reduzieren. Daraus folgt zwangsläufig Verwirrung, die sich in der Wut über die Lebensverschwendung, in der Angst vor, bzw. um das politisch korrekte m-System der m-Intellektuellen, letztlich im Gekränktsein, im unerfüllten Tod erschöpft! Wo diese Gefahr besteht sei darauf hingewiesen, dass Gott grösser ist als die Not eines solchen Todes und immer das letzte Wort hat!